Schulprogramm

Schulprogramm der Grundschule Ellerhoop

Die zeitgemäße Dorfschule –
eine Schule des Einzelnen und der Gemeinschaft

Konzept1
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   1. Ausgangslage der Schule - Stand 2009

Für das Dorf mit 1300 Einwohnern bildet die Schule den Mittelpunkt. Die Verwaltung erfolgt über das Amt Rantzau.

Das alte Backsteingebäude strahlt Wärme aus und besitzt einen ganz individuellen Charme. Es weist 4 große Klassenräume auf; 2 im Parterre und 2 im ersten Stock. Ferner gibt es im ersten Stock einen modern ausgestatteten Computerraum mit 7 internetfähigen PCs sowie einen weiteren Raum, der als Gruppen- und Videoraum genutzt wird. Auch die Klassenzimmer verfügen jeweils über zwei eigene PCs.

Die komplett renovierten, ehemaligen Gemeinderäume werden von der Betreuungsgruppe „Pass op“ genutzt und sind vom Schulgebäude direkt zugänglich. So bilden Betreuungsverein und Schule räumlich eine Einheit.

(=> Kooperation).

Die angrenzende Turnhalle wird von Schule, Kindergarten und Sportverein intensiv genutzt. Eine große Wiese hinter der Sporthalle sowie die nahegelegenen Sportanlagen der Gemeinde stehen ebenso für sportliche Aktivitäten zur Verfügung.

Der Pausenhof, der gemeinsam mit dem örtlichen Kindergarten genutzt wird, ist mit festinstallierten Spielgeräten ausgestattet. Bewegliche Spielgeräte für die aktive Pause können von den Schülern mit auf den Pausenhof genommen werden.

Unsere Schule wird vorwiegend von Ellerhooper Kindern besucht; durch die freie Schulwahl seit 2008/2009 haben wir auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Gemeinden.

Hervorzuheben ist die engagierte Elternarbeit in allen Bereichen. (=> Zusammenarbeit)

Darüber hinaus erfährt die Schule durch den Schulverein große finanzielle Unterstützung.

Unsere Grundschule ist einzügig und wird z. Zt. von 68 Schülern besucht. Das Kollegium besteht aus 8 Lehrkräften. Davon gehören 5 Lehrerinnen zum „Stammkollegium“, zwei Kolleginnen sind von der Grundschule Hemdingen abgeordnet und die Sonderschullehrkraft kommt von der Albert-Schweitzer-Schule in Barmstedt. Eine Sekretärin steht an zwei Nachmittagen der Schule zur Verfügung. Ein Gemeindearbeiter unterstützt die Schule nach Absprache bei Hausmeistertätigkeiten.


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Wenn im Folgenden von Lehrkräften, bzw. Lehrerinnen gesprochen wird, sind hiermit auch männliche Lehrkräfte gemeint.

   2. Unsere Leitgedanken

Das Prinzip des Wohlfühlens steht für uns alle an erster Stelle. Denn nur wer sich wohlfühlt, wird mit Freude lernen und Leistung erbringen.

Unsere Schule ist eine Schule mit Herz und Seele, die sehr familiär, und von gegenseitigem Respekt geleitet wird.

Wir stärken sowohl das Ich- als auch das Wir-Gefühl.


   3. Konkretisierung der Leitgedanken

  • Vermittlung von respektvollem Umgang mit Mitschülern und Lehrkräften (vorleben und einfordern)
  • Identifikation mit unserer Schule und demzufolge sorgfältigen Umgang mit Sachen bewirken (Wohlfühlcharakter erzeugen, Schullogo, Feiern, Hinweise im Einzelfall).
  • Kinder innerlich unabhängig machen von Gruppenzwängen – Mobbing im Vorfeld unterbinden. (Gesprächskreis, Reaktion im Einzelfall, Elternkontakt).
  • Sprachkultur fördern (Gesprächskreis, Aufsatzerziehung, Vorbildfunktion).
  • Kritischer Umgang mit Medien (Computerspiele!) – Suchtgefahr ins Bewusstsein rücken. (Gesprächskreis)
  • Neugierde wecken und bewahren. Noch staunen können (findet im Unterricht statt).

   4. Konzept zum Fördern und Fordern

Maßnahmen

 (Sep. 2007)  

Maßnahmen
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   5. Vertretungskonzept

Die vier Säulen des Vertretungskonzeptes

 

 (Juni 2008)  

 

Aufrechterhaltung der Verlässlichkeit

 

 

 

Auflösung

von Doppelbesetzungen

 

 

eine

Lehrkraft

mit

zwei

Lerngruppen

 

 

 

 

Vertretungsordner

 

 

 

„Eltern-

feuer-

wehr“

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   6. Lernen lernen

  • Vermittlung von solidem Basiswissen, von Organisation und Zeitmanagement als Rüstzeug für die weiterführende Schule. (Feedback durch die pädagogischen Konferenzen und Elterngespräche).
  • Lernen im jahrgangsübergreifenden Unterricht:

Jahrgangsübergreifender Unterricht

(Juni 2008)  

 

Lerngruppen 1/2
 

 

1 Std./Woche

 Mathematik

Der unterrichtliche Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Geometrie, Sachrechnen und Knobeln.

 

1 Std./Woche

Deutsch

Der Unterricht findet nach Möglichkeit in Doppelbesetzung statt.

Die Leseförderung ist in diese Stunde integriert.

 

 

 

2 Std./Woche

Kunst

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an einem Thema z.T. auf verschiedenen Niveaustufen.

 

2 Std./Woche Sport

 

Der Schwerpunkt des Sportunterrichts liegt im sozialen Bereich. Gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfestellungen sowie faires Spiel stehen im Vordergrund.

 

Lerngruppen 3/4

 

 

 

 

gemeinsame

Klassenfahrt

 

 

 

1 Std./Woche

Sport

Der Schwerpunkt liegt auf dem sozialen Lernen.

In diesen Stunden stehen Sportspiele und Gruppenübungen im Vordergrund.

 

 

 

1 Std./Woche

Religion

Das soziale Lernen und der Austausch untereinander ist hier wichtig.

 

 

 

2 Std./Woche Kunst

 

Der Unterricht wird von zwei Grundschul- lehrkräften geleitet.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an einem Thema z.T. auf verschiedenen Niveaustufen. Gegenseitiges Helfen wird gewünscht.

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   8. Sport und Bewegung

  • An unserer Schule achten wir auf eine aktive Pausengestaltung.
  • Im Sportunterricht werden in Klasse 3 und 4 drei Stunden Sport pro Woche erteilt.
  • Sporttag: Nach Absprache werden an einem Tag in der Woche ausgewählte Gerätelandschaften in der Turnhalle aufgebaut und von allen Klassen individuell genutzt.

   9. Buntes Schulleben
       
An unserer Schule gibt es immer wiederkehrende Aktivitäten.

Schulanfang:

  • September – Dezember: Besuch und Kennenlernen der Vorschulkinder (Dino-Kinder)im örtlichen Kindergarten
  • Infoabend für die Eltern der zukünftigen Klasse 1 (November)
  • Februar – Juli: Gemeinsame Aktivitäten zwischen Kindergarten und Schule
  • Juni/Juli: Schnupperstunde mit der zukünftigen Klassenlehrerin
  • Juni/Juli: Elternabend für die zukünftige Klasse 1 mit der zukünftigen Klassenlehrerin
  • Einschulungsfeier
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Feste und Veranstaltungen:

  • Einschulungsfeier
  • Erntedankfest
  • Lauftag
  • Adventsfeier
  • Nikolausfrühstück
  • Interne Weihnachtsfeier
  • Aktivität zum Rosenmontag
  • Sportwettkämpfe auf Kreisebene
  • Theaterfahrt
  • Projekttage
  • Büchereibesuch, Autorenlesung
  • Klassenfahrt
  • Handball (Juniorcup in Barmstedt)
  • Gemeinsamer Schulausflug
  • Sportturnier mit einer anderen kleinen Schule
  • Sportfest
  • Kinderfest
  • Abschlussfeier Klasse 4

Hinzu kommen noch klassengebundene Veranstaltungen.

  10. Schwerpunkte der Unterrichtsgestaltung

  • Ausgewogene Mischung von Unterrichtsformen z. B. Planarbeit, Lernen an Stationen, Lerntheke, Gruppen- und Partnerarbeit, eigenverantwortliches Lernen
  • Methodenvielfalt des Lernens wird durch verschiedene Arbeitsplätze und Medien
    (u .a. Computer) außerhalb des Klassenraumes begünstigt
  • Kleine Klassen
  • Lehrkräfte in Doppelbesetzung in Einzelstunden nach Möglichkeit
  • Kooperation der Lehrkräfte im Bereich der Organisation und Bildungsinhalte
  • Fächerübergreifender Unterricht
  • Leseförderung – Schüler zu kompetenten Lesern erziehen
  • Jahrgangsübergreifender Unterricht
  • Fördermaßnahmen
  • Lernen an anderen Orten
  • Fachleute im Unterricht

 

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  11. Sonstiges

  • Fachkonferenzen mit anderen Schulen
  • Pädagogische Konferenzen mit weiterführenden Schulen
  • Netzwerk kleine Schulen

Anhang: Aktueller Terminplan


  12. Vorhaben/Umsetzung/Evaluation

Vorhaben

Umsetzung

Evaluation

Schulhofgestaltung

  • Unterstand streichen
  • Aufmalen von Hüpfspielen
  • Aufstellen von Kleintoren auf der Wiese

Schule mit Elternhilfe

 

Schulverein

Sommer 2011

Sanierung der Schultoiletten

Gemeinde

Sommer 2011

Leistungsstärkere Schüler fordern
-
  Leistungsstarke Schüler erkennen und mit
   geeigneten Materialien „herausfordern“

Lehrkräfte

Kostenübernahme für geeignete Materialien durch Schulverein und Gemeinde

Sommer 2011

Kooperation Betreuungsverein/Schule
Kooperationsvertrag aktualisieren
-  Gemeinsamer „Erste-Hilfe-Kurs“
   Lehrerinnen und Betreuerinnen

Betreuungsverein und Schule

Dezember 2010

Kooperation Kindergarten/Schule
Dinokinder nehmen stundenweise am
   Unterricht der Klasse 1 teil (ab 2. Halb-
   jahr)
-  Schnupperstunde mit Klassenlehrerin
-  Sporttag: Nutzung der Gerätelandschaften
   durch Kindergarten
-  Gemeinsame Ausflüge Dinogruppe / Schule
-  Teilnahme der Dinokinder an Sportfesten
   und am Lauftag
-  Beteiligung der Dinokinder mit einem
   Bühnenbeitrag an der Adventsfeier
-  Kindergarten lädt Klasse 1 zu
   gemeinsamen Aktivitäten ein (z. B.
   Frühstück)
-  Teilung der Pausenaufsicht um die Wiese
    nutzen zu können
-  Lehrerin lernt die Dinogruppe kennen

Lehrerkollegium / Kindergartenteam

Terminabsprachen vor Erstellung des Stundenplans

Sommer 2011

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Für die Zukunft unserer Kinder blicken wir nach vorn!

 

Das Ellerhooper Team

      Ines Görmann
      Rektorin

      Kristina Schneider
      Lehrerin

      Susanne Fredeland
      Lehrerin

      Ulrike Imholt
      Lehrerin

      Christine Schmidt
      Lehrerin

      Susanne Lemke
      Elternbeiratsvorsitzende

      Nicole Schoel
      Elternbeiratsmitglied

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Inhaltsübersicht:

  1. Ausgangslage der Schule – Stand 2009
  2. Unsere Leitgedanken
  3. Konkretisierung der Leitgedanken
  4. Konzept zum Fördern und Fordern
  5. Vertretungskonzept
  6. Lernen lernen
  7. Präventionskonzept
  8. Sport und Bewegung
  9. Buntes Schulleben
  10. Schwerpunkte der Unterrichtsgestaltung
  11. Sonstiges
  12. Vorhaben / Umsetzung / Evaluation

Anhang:

Das Ellerhooper Team im Juni 2009

Aktuelle Terminplanung

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